Gelegentliches Erbrechen ist oft harmlos. Aber bei Häufigkeit, Blut im Erbrochenen oder starker Apathie muss ein Tierarzt ran – wir kommen zu euch.
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Ein Hund oder eine Katze kann gelegentlich erbrechen – nach einem Futterwechsel, nach zu schnellem Fressen oder nach dem Fressen von Gras. Das ist meist harmlos. Besorgniserregend wird es, wenn das Erbrechen mehr als 2-mal täglich auftritt, Blut enthält, mit starker Apathie verbunden ist oder wenn das Tier nichts mehr trinkt.
Mögliche Ursachen: Magenreizung durch verdorbenes Futter oder Fremdkörper, Magen-Darm-Infektionen, Vergiftungen, Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung), Nierenprobleme oder bei Katzen: Haarballenprobleme. Fremdkörper im Magen oder Darm sind ein chirurgischer Notfall.
Typisch bei Hunden: weißlicher oder gelber Schaum am frühen Morgen (leerer Magen) – oft bei langen Fressintervallen. Bei Katzen: regelmäßiges Erbrechen von Haarballen ist normal, aber Erbrechen von Blut oder unverdautem Futter lange nach dem Fressen ist nicht normal.
Wir helfen telefonisch einzuschätzen, wie dringend es ist.
Untersuchung von Bauch, Lymphknoten, Hydratation.
Ggf. Blutbild, Kotprobe oder Überweisung für Ultraschall.
Schonkost, Magenberuhigung, Antiemetika oder Kliniküberweisung.