🐶🐱 Hund & Katze

Erbrechen beim Hund & Katze – Ursachen & Behandlung zu Hause

Gelegentliches Erbrechen ist oft harmlos. Aber bei Häufigkeit, Blut im Erbrochenen oder starker Apathie muss ein Tierarzt ran – wir kommen zu euch.

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Wann ist Erbrechen beim Tier ernst zu nehmen?

Ein Hund oder eine Katze kann gelegentlich erbrechen – nach einem Futterwechsel, nach zu schnellem Fressen oder nach dem Fressen von Gras. Das ist meist harmlos. Besorgniserregend wird es, wenn das Erbrechen mehr als 2-mal täglich auftritt, Blut enthält, mit starker Apathie verbunden ist oder wenn das Tier nichts mehr trinkt.

Mögliche Ursachen: Magenreizung durch verdorbenes Futter oder Fremdkörper, Magen-Darm-Infektionen, Vergiftungen, Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung), Nierenprobleme oder bei Katzen: Haarballenprobleme. Fremdkörper im Magen oder Darm sind ein chirurgischer Notfall.

Typisch bei Hunden: weißlicher oder gelber Schaum am frühen Morgen (leerer Magen) – oft bei langen Fressintervallen. Bei Katzen: regelmäßiges Erbrechen von Haarballen ist normal, aber Erbrechen von Blut oder unverdautem Futter lange nach dem Fressen ist nicht normal.

Auf einen Blick

  • 🚨 Alarmzeichen: Blut, >2×/Tag, Apathie, kein Trinken, aufgeblähter Bauch
  • 🐕 Schaumerbrechen morgens: oft durch langen leeren Magen (kleinere Mahlzeiten helfen)
  • 🐱 Haarballen bei Katzen normal – aber Blut oder häufiges Erbrechen nicht
  • ⚕️ Fremdkörper im Magen/Darm = chirurgischer Notfall

So läuft der Hausbesuch ab

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Wir helfen telefonisch einzuschätzen, wie dringend es ist.

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Hausbesuch

Untersuchung von Bauch, Lymphknoten, Hydratation.

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Untersuchung

Ggf. Blutbild, Kotprobe oder Überweisung für Ultraschall.

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Behandlung

Schonkost, Magenberuhigung, Antiemetika oder Kliniküberweisung.

Häufige Fragen

Wann ist Erbrechen beim Hund oder der Katze ein Notfall?
Sofort zum Tierarzt bei: Blut im Erbrochenen, mehr als 3-mal täglich, zusammen mit starker Apathie oder Schwäche, aufgeblähtem Bauch, Atemnot oder bekannter Vergiftung.
Kann ich meinem Tier etwas gegen Erbrechen geben?
Ohne tierärztliche Diagnose keine Medikamente – Erbrechen kann ein Symptom mit vielen Ursachen sein. Wassergabe in kleinen Mengen ist okay. Niemals Humanmedikamente (Ibuprofen, Paracetamol etc.) geben.
Soll ich mein Tier nach dem Erbrechen fasten lassen?
Kurzfristiges Fasten (4–6h bei Hunden, bei Katzen nicht länger als 12–24h) kann dem Magen Ruhe geben. Danach Schonkost (gekochtes Hühnchen, Reis). Aber: bei Jungtieren und häufigem Erbrechen immer zuerst Tierarzt.
Warum erbricht mein Hund morgens weißen Schaum?
Das ist oft eine "Gallenreflux-Gastritis" durch zu lange Fress-Pausen. Kleinere, häufigere Mahlzeiten (auch eine kleine abends) helfen häufig. Wenn es täglich passiert, lohnt sich eine Untersuchung.
Können Haarballen bei Katzen gefährlich werden?
Normale Haarballen, die gelegentlich erbrochen werden, sind harmlos. Wenn eine Katze häufig würgt aber nichts herauskommt, könnte ein Haarballen feststecken – das muss untersucht werden.

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